De Kennung - Zeitschrift für plattdeutsche Gemeindearbeit

"De Kennung" ist eine Zeitschrift, die schwerpunktmäßig die Aktivitäten der Arbeitsgemeinschaft "Plattdüütsch in de Kark" behandelt.

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„Plattdüütsch Pastoralkolleg 2018“

„Utbüxen kann keenen …“ – Seelsorge an alten Menschen
19. – 23. Februar 2018

Leitung:        Anita Christians-Albrecht, Walter Scheller, N.N.

Referent, Referentin:

  • Horst-Dieter Büschel
  • PD Dr. Maike Schult
  • Heinrich Siefer
  • Gerhard Sprakties

Unsere Gesellschaft wird immer älter. Dabei ist Altersdurchschnitt der evangelischen Kirchenmitglieder im Vergleich zur Gesamtbevölkerung sogar noch höher. Die Verschiebungen im Generationengefüge haben Auswirkungen in allen Lebensbereichen, vor allem auf das Gesundheitswesen und in die Pflege.

Die Mehrzahl aller Pflegebedürftigen wird zu Hause und von Familienangehörigen betreut. Pflegende kommen immer wieder an ihre Grenzen, so dass auch sie seelsorgliche Begleitung brauchen. War die Altenseelsorge unserer Kirche bisher auf die Alten- und Pflegeheime ausgerichtet, muss sie zukünftig verstärkt die Situation in den Familien mit Pflegebedürftigen in den Blick nehmen. Vermehrt könnten auch Gottesdienste und andere Veranstaltungen für Hochbetagte und Demenzkranke in den Gemeinden angeboten werden.

Grundkenntnisse im Bereich der Altersdemenz, der Trauma-Forschung und der Symbolsprache Sterbender sind hier hilfreich. In ländlichen Regionen ist dabei das Plattdeutsche oft noch eine besondere Brücke, über die auch Verwirrte und Sterbende noch erreicht werden. Das Kolleg richtet sich an Ehrenamtliche und Hauptamtliche in der Arbeit mit alten Menschen.

Eine Kooperation mit dem Zentrum für Seelsorge, Hannover

Das Kolleg beginnt am Montag um 15.30 Uhr und endet am Freitag um 13.00 Uhr.

 

 

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Zum Reformationsjubiläum 2017 gibt es am 
2. September in Celle ein Symposium: 

„Reformation und Niederdeutsch“


Hochkarätige Gäste haben ihr Kommen zugesagt: 
Prof. em. Dr. Dieter Stellmacher, Göttingen
Prof. Dr. Thomas Klie, Universität Rostock
Dr. Anneliese Bieber-Wallmann, Seminar für Kirchengeschichte, Universität Münster

Ihre Themen: 
  • Martin Luther und die niederdeutsche Sprachgeschichte (Prof. Stellmacher)
  • Der Reformator Johannes Bugenhagen (Dr. Bieber-Wallmann)
  • Der Rostocker Reformator Joachim Slüter (Prof. Klie)

Der Tag schließt mit einem plattdeutschen Gottesdienst in der Celler Stadtkirche St. Marien. 

Merken Sie sich bitte den Termin schon vor. Eine detaillierte Einladung folgt. 
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Freudenthal-Preis 2017

Seit 1956 wird der mit jetzt 2.500 Euro dotierte Freudenthal-Preis für neue niederdeutsche Literatur ausgeschrieben. Außerdem wird eine Freudenthal-Anerkennung mit einem Preisgeld von 500 Euro vergeben. Der Preis ist die älteste kontinuierlich verliehene Auszeichnung für niederdeutsche Literatur. Ziel des Literaturwettbewerbes ist die Förderung niederdeutschen Schriftgutes. 
Für das Jahr 2017 schreibt die Freudenthal-Gesellschaft e.V. erneut den Freudenthal-Preis für neue niederdeutsche Literatur aus. 
Einsendungen sind bis zum 31. Mai 2017 an die Freudenthal-Gesellschaft e.V., Poststraße 12, 29614 Soltau zu richten. Die genauen Teilnahmebedingungen sind unter www.freudenthal-gesellschaft.de zu finden. 
Die Preisverleihung findet am 23. September 2017 statt. 
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Bild: LIT-Verlag Münster

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DE KENNUNG erscheint entweder halbjährlich (zwei Hefte mit mindestens 80 Seiten, i.d.R. gegen Jahresmitte und -ende) oder einmal jährlich als Doppelheft im Selbstverlag der Plattform "Plattdüütsch in de Kark". 

Einmal jährlich erscheint zudem ein Beiheft. 

Een Kennung willt wi geben
von't plattdüütsch Karkenleben, 
een Kennung willt wi doon,
de Spraakgemeen to boon.